Philosophie

Nachhaltig sind nur Produkte aus Plastik ohne Plastikmüll!

Zuerst hört sich das polarisierend an. Ausgehend von der verpflichtenden Hersteller-Verantwortung, für unseren Bereich Produkte zu entwickeln, die Müll vermeiden, haben wir nicht nur für Gemeinden, Kommunen und Städte, sondern auch für Unternehmen und Behörden, für öffentliche und private Veranstaltungen mit unseren Bechern eine Lösung und ein Konzept entwickelt, die den Bechermüll erheblich reduziert, langfristig sogar beseitigt.
Dabei haben wir aber nicht nur bis zur Hälfte gedacht.

Mehrweg heißt nicht nur mehrfach benutzen, sondern auch weiter verwenden – zu recyceln!

Wir sind Systemanbieter und beliefern unter anderem neben großen Open Air-Veranstaltungen auch Fußballstadien, Landes -und Stadtfeste und Großcaterer mit unseren komplett recycelbaren Mehrwegbechern. Internationale Lizenzformate wählen unsere Becher wegen Ihrer Qualität, Effizienz und Nachhaltigkeit für Ihre Sammelprodukte.
Internationale Behörden und weitere europäische Einrichtungen, Großcaterer und Getränkehersteller haben sich bereits für die Recycling-Effizienz unserer Becherkonzepte entschieden.

Unsere langjährige Erfahrung hat bei der Entwicklung des Konzeptes und des dazu notwendigen Produktes das Recycling vor die schadhafte Verbrennung und die augenwischende Abbauthese von Biobechern gestellt.
Unsere Becher werden bei Auftrag ohne Aufpreis nach der Entsorgung über unser Unternehmen in vollem Umfang recycelt und für weitere qualitativ hochwertige Kunststoffproduktionen verwendet.
Für Biobecher endet im Vergleich die Entsorgung mit der Verbrennung, ein biologischer Abbau wird angepriesen, aber nicht ausgeführt.

Hier unsere Beweggründe, warum wir das Recycling vor Bio und Verbrennung stellen!

  • Warum Becher aus Polypropylen?
    Polypropylen ist ein harter, fester und belastbarer chemischer Kunststoff mit der geringsten Dichte aller Massenkunststoffe. Becher aus Polypropylen sind von Bisphenol A frei, können tausendfach wiederverwendet werden um nach ihrer Entsorgung recycelt zu werden. Sie werden verwertet für Regentonnen, Aussenmobiliar, Koffer und Schulranzen, sterilisierbare medizinische Geräte, Brillenfassungen, Möbel und Wohnaccessoires mit Kunststoffanteilen, etc.
    Durch die vielfache Mehrfach- und Wiederverwendung von Mehrwegbechern oder Tassen aus Polypropylen werden aktiv Abfälle vermieden und Ressourcen geschont.
  • Warum nicht Polymilchsäure (PLA)?
    Bei der Verwendung des Biokunststoffes Polymilchsäure (PLA) zur Becherherstellung wird zwar Rohöl eingespart, jedoch verursacht der Anbau von nachwachsenden Energiepflanzen zur Rohstoffherstellung ganz erhebliche Umweltbelastungen durch den Einsatz von Düngemitteln, Pestiziden, Herbiziden, Wasser und Landmaschinen. Eine Kompensation der Umweltauswirkungen von Mehrwegbechern für Kalt- und Heißgetränke durch den Einsatz von Biokunststoffen findet nicht statt, weil Becher aus nachwachsenden Rohstoffen wie Einwegbecher nach der Entsorgung nur verbrannt werden können. Dabei werden die chemischen Stoffe und Mikroplastiken die Umwelt belastend im Erdreich angereichert.
  • Warum nicht Bambus?
    Die Hersteller werben in der Regel häufig auch dann mit dem „Bambusbecher”, aus Bambusfasern bestehend, wenn diese nur die Kohlestoffbasis für den verwendeten Kunststoff bilden. Das ist laut Deutscher Umwelthilfe beispielsweise auch bei Textilien der Fall, die laut Etikett aus Bambus hergestellt sind. Dieser sogenannte Biokunststoff hat laut Umweltschützern keinen Vorteil gegenüber synthetisch hergestelltem Plastik, was am hohen Energieverbrauch in der Herstellung liegt.
    Bambusbecher werden aber nur zwischen 20% und 37% aus Bambusfasern hergestellt. Und irgendwie müssen die ganzen Bambusfasern auch zusammengehalten werden. Dafür verwendet man Kunststoff: synthetisches Kunstharz, Melaminharze und Polyactat (im besten Fall). Melaminharze bestehen aus Melamin und Formaldehyden. Diese krebserregenden Stoffe können gerade bei höheren Temperaturen ab 70°C in das Getränk übergehen. Das Bundes­institut für Risiko­be­wertung (BfR) weist ausdrücklich auf diese Gefahr hin.
    Die Mehrweg-Kaffeebecher aus Bambus sind also nicht gesundheitsschädlich – solange das Material nicht mit Temperaturen über 70 Grad in Verbindung kommt, Das ist aber beim Kaffee der Fall. Die kurzfristige Einfülltemperatur liegt bei ca. 85 Grad.
    Damit besteht in der Regel – vor allem bei mehrfachen Gebrauch- die realistische Gefahr, dass sich das Material löst und sich mit den Nahrungsmitteln verbindet.
  • Dieses Risiko wird durch die Mehrfachspülungen in Spülmaschinen realistisch verstärkt:
    Es entstehen Materialweichungen im Becher, die Giftstoffe haften nach dem Trockenvorgang am Innenbecher und werden mit dem Genuss eines Kaltgetränkes dem menschlichen Organismus zugeführt.
    Zusätzlich haben auch diese Becher am Ende den Makel, dass sie weder biologisch abgebaut werden, sondern als Müll der Verbrennung zugeführt werden.
  • Warum nicht Baumsaft?
    Baumsaft ist auch ein Abfallprodukt der Papierindustrie. Der Baumsaft von gefällten Bäumen wird zu einem „natürlichen Kunststoff“ verarbeitet. Aber nicht jeder gefällte Baum erfüllt dafür die Voraussetzungen.
    Der natürliche Baumsaft ist letztendlich Kautschuk, der als biologische Ressource weltweit nur 40 % des Bedarfs an Gummi abdecken kann. 60 % des weltweiten Bedarfs muss synthetisch nachproduziert werden.
    Durch die knappen Ressourcen sind die Preise sehr volatil.
    Und ein weiterer Aspekt: je mehr Baumsaft entnommen wird, umso mehr Ritzen müssen in die Bäume geschnitten werden, die Folge ist Pilzbefall, Baumsterben, abfällen.
  • Die Hersteller, die diesen Grundstoff verwenden, legen Wert darauf, dass die Becher abbaubar sind.
  1. Nimmt der Hersteller die gebrauchten Becher zurück?
  2. Wo ist das Recycling-System?
  3. Führt der Hersteller die Becher in ein Bio-Abbau-System zu und wo ist das?

Becher aus nachwachsenden Rohstoffen müssten streng getrennt zum biologischen Abbau oder in einen eigenen Recycling-Kreislauf eingebracht werden, damit sie überhaupt einem biologischen Abbau oder Recycling-Kreislauf zugeführt werden können.
Das ist offensichtlich nicht der Fall. Sie landen im allgemeinen Müll oder Biomüll und werden als nicht recyclebar verbrannt. Der biologische Abbau findet de facto gar nicht statt.

Das liest sich auch zwischen den Zeilen im Qualitätsversprechen von Herstellern:

…”Nach ihrer Lebenszeit sind unsere Produkte biologisch abbaubar.“…

-Das wars! Wie beim Bio- und Bambusbecher ist das ein Vertrauensbruch gegenüber den Kunden, weil suggestiv der Eindruck erweckt wird, dass der biologische Abbau stattfindet! Der einfache Kunde wirft den Becher vertrauensvoll in den Biomüll!

Baumsaft-Becher erfüllen auf dem Papier ausschließlich die Eigenschaften, dass sie sich schneller als PLA-Becher abbauen würden. Sie haben auch mehr Naturstoffanteile als PLA in ihren Bechern, benötigen aber dennoch Grundstoffe, die nicht abgebaut werden können. Sie hinterlassen, wie alle Biobecher selbst beim durchgeführten biologischen Abbau Giftstoffe, die das Erdreich belasten.

 

 

Unser Barista 365, inklusive Deckel komplett recycelbar!

Plastik! Nein Danke?
Leider hat Plastik allgemein wegen der Fülle von nicht recycelbaren Verpackungsfolien einen negativen Beigeschmack, den dieser Produktstoff -gerade wenn es sich um Polypropylen handelt- nicht verdient.
Wenn ein Kalt- oder ein anderes Heißgetränk als Angebot to Go zur Verfügung gestellt wird, ist für die Anbieter die Wahl des Grundstoffs nicht einfach.
Aber vor dem Kauf ist es sinnvoll, ausschließlich die Belastung der Umwelt, die Müllvermeidung, die Kosten der Abfallbeseitigung und die Rückführung der Grundstoffe in Produktionssysteme in Augenschein zu nehmen und darauf seine Entscheidung zu fällen.

Dabei wollen wir die Anbieter nicht alleine lassen. Als Hersteller und Lieferant versuchen wir, unserer Verantwortung für die ökologischste Variante gerecht zu werden, indem wir uns dafür entschieden haben, Produkte anzubieten, die nicht dem Müll zugeführt, sondern nach der langen Lebenszeit recycelt werden.